Entwicklung der Hypnose als Therapieform

Der Begriff Hypnose stammt aus dem Altgriechischen (ὕπνος = hypnos = Schlaf) und bezeichnet ein Verfahren zum Erreichen eines tief entspannten Wachzustandes (Trance), in dem die Aufmerksamkeit des sich in hypnotischer Trance befindenden Menschen auf innere Bilder und Themen ausgerichtet ist.

 

Hypnose gehört zu den ältesten urkundlich belegten Therapieformen überhaupt und wurde bereits im alten Ägypten und in der griechischen Antike zu Heilzwecken eingesetzt. Im 2. Jh. n. Chr. beschrieb Galenos von Pergamon den Tempelheilschlaf  in seinen Forschungsberichten.

Schon in der Antike wurde Hypnose zu Heilzwecken angewendet.



In der Neuzeit erfuhr die Hypnose eine rasante Weiterentwicklung. Mitte des 19. Jh. führte der schottische Chirurg und Augenarzt James Braid erfolgreich operative Eingriffe an hypnotisierten Patienten durch.  Einige Jahrzehnte später erweiterte der französische Neurologe Hippolyte Bernheim die Erkenntnisse über Hypnose als Therapieform. Im deutschen Sprachraum entwickelte Johannes H. Schultz, Psychiater und Psychotherapeut, in den Zwanziger Jahren aus seinen Hypnoseforschungen das Autogene Training, das auch heute noch praktiziert wird.

 

Die heutige Form der Hypnosetherapie wurde wesentlich durch  Milton H. Erickson, amerikanischer Psychiater und Psychologe, geprägt. In der ersten Hälfte des 20. Jh. bis in die 70er Jahre hinein untersuchte er die Rolle des Unterbewusstseins für die Förderung der Selbstheilungskräfte bei unterschiedlichen Krankheitsbildern. Viele Hypnosemethoden beruhen auf seinen wissenschaftlichen Forschungen. Seitdem wurden zahlreiche Fachgesellschaften und unterschiedliche Strömungen begründet und das Thema Hypnose rückt  immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit.

Praxis

Privatpraxis für Hypnosetherapie

und Akupunktur

 

Matheos Sarikas

Facharzt für Allgemeinmedizin

Naturheilverfahren

Ernährungsmedizin

 

 

 

 

 

 

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